Was ist Datensicherheit? Standards & Technologien

Datensicherheit umfasst alle technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz von Daten. Wir erklären die Schutzziele, die rechtlichen Vorgaben, die größten Bedrohungen und die wichtigsten Maßnahmen – und grenzen Datensicherheit von Datenschutz, Informationssicherheit und Cybersecurity ab.

Was ist Datensicherheit? Standards & Technologien

Das Wichtigste in Kürze

  • Datensicherheit umfasst technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz aller Arten von Daten.
  • Das Ziel der Datensicherheit ist Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten sicherzustellen.
  • Die Datensicherheit wird durch externe und interne Risiken bedroht. Beispiele von Bedrohungen sind Cyberangriffe durch Ransomware aber auch Feuer, bösartige Mitarbeiter oder einfach nur der unsachgemäße Umgang mit der Unternehmens-IT.
  • Anders als die Datensicherheit fokussiert sich der Datenschutz auf personenbezogene Daten.
  • Die gesetzliche Grundlage ist in Deutschland in mehreren Gesetzten verankert. Dazu gehören insbesondere das BDSG und die EU-Datenschutz-Grundverordnung DSGVO. Aber auch andere Gesetze wie das IT-Sicherheitsgesetz oder das KonTraG geben regulatorische Rahmenbedingungen vor.

1 Was ist Datensicherheit?

Unter Datensicherheit versteht man den angemessenen Schutz von Daten, unabhängig davon, ob sie personenbezogen sind oder nicht. Datensicherheit soll dabei nicht nur Daten wie technische Spezifikationen, Firmengeheimnisse oder Quellcode, sondern auch analoge Daten wie ausgedruckte Dokumente und auch personenbezogene Daten schützen.

Unternehmen und Behören können eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, um den Schutz von analogen und digitalen Daten vor Bedrohungen sicherzustellen. Die Schutzmaßnahmen selbst können dabei entweder organisatorisch oder technisch ausfallen.

2 Was sind die Ziele der Datensicherheit?

Die wichtigsten Ziele der Datensicherheit sind es Daten aller Art vor Bedrohungen zu schützen – vom Verlust über die Manipulation bis hin zur Löschung dieser Daten. Damit sollen die drei wichtigsten Schutzziele – Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit – erreicht werden.

  • Schutzziel Vertraulichkeit: Daten sind nur für autorisierte Personen einsehbar.
  • Schutzziel Integrität: Die Daten sind vor unerlaubter Manipulation gesichert.
  • Schutzziel Verfügbarkeit: Die Daten sind verfügbar, wenn sie benötigt werden.

3 Welche Gesetze und rechtlichen Vorgaben gibt es zur Datensicherheit?

Unternehmen in Deutschland und Europa sind gesetzliche verpflichtet ein angemessenes Risikomanagement umzusetzen und folglich auch die Regelungen zum Umgang mit IT-Risiken festzulegen. In diesem Abschnitt werden die wichtigsten gesetzlichen Regelungen und Standards zur Unternehmens-IT aufgelistet und kommentiert.

Außer gesetzlichen Vorgaben gibt es auch noch Sicherheitsstandards wie ISO 27001 oder TISAX. Sie haben alle das Ziel Unternehmen und Behörden bei der Reduzierung der Risiken der Datenverarbeitung auf ein akzeptables Maß zu unterstützen.

Datenschutz-Grundverordnung und Bundesdatenschutzgesetz

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine EU-Verordnung und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat der EU. Sie bedarf keiner Umsetzung in nationales Recht. Die DSGVO legt Rechte, Pflichten und Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten fest.

Das aktualisierte Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gilt seit dem 25.05.2018 und ergänzt die DSGVO seitdem nur noch. Die DSGVO und das BDSG sind gemeinsam anzuwenden.

IT-Sicherheitsgesetz

Seit Mai 2021 ist das novellierte IT-Sicherheitsgesetz (IT-Sig 2.0) in Kraft. Es erweitere die Regelungen für die Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) erheblich.

Zu den Neuerungen gehören unter anderem der verpflichtende Einsatz von Systemen zur Angriffserkennung ab Mai 2023, erweiterte Meldepflichten bei Störungen und die Anzeigepflicht von sicherheitskritischen kritischen Komponenten.

Zu den kritischen Infrastrukturen gehören Betreiber ab einer festgelegten Mindestgröße in Branchen wie der Energie- und Wasserversorgung, Gesundheit, Finanzen oder auch IT- und Telekommunikation.

Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich

Mit dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) wurden 1998 das HGB, GmbHG und das AktG inhaltlich geändert, um eine klare Verantwortung der Geschäftsführung für die IT-Sicherheit festzuschreiben.

Nur bei nachweislicher Umsetzung aller geforderten Maßnahmen zur IT-Sicherheit und dem IT-Risikomanagement kann sich die Geschäftsleitung aus der Verantwortung ziehen.

Weitere gesetzliche Regelungen

Es gibt noch einige weitere gesetzliche Rahmenbedingungen und Gesetzestexte, die im IT-Umfeld eine Wirkung entfalten.

  • Grundsätzen zur ordnungsgemäßen Buchführung (GoBD) des Bundesministeriums der Finanzen
  • Telemediengesetz (TMG)
  • Telekommunikationsgesetz (TKG)
  • Strafgesetzbuch (StGB), insbesondere die §§202a-202c StGB, §263a StGB und §§303a-303b zum Datendiebstahl und Computerbetrug.

Es sei darauf hingewiesen, dass die vorhergehende Liste nur als Anhaltspunkt dienen soll und eine Rechtsberatung nicht ersetzen kann.

4 Was sind die Bedrohungen der Datensicherheit?

Die Bedrohungen der Datensicherheit von Unternehmen sind so vielfältig wie die möglichen Folgen. Lassen Sie uns das anhand einiger praktischer Beispiele illustrieren.

Cyberangriff durch Ransomware

Cyberkriminelle versuchen durch Phishing oder andere Social-Engineering-Techniken in die IT-Umgebung eines Unternehmens einzudringen und dabei Malware wir Ransomware zur Ausführung zu bringen. Ransomware ist dabei hauptsächlich ein Verfügbarkeitsangriff.

Ungeschützte Nutzung von USB-Sticks

Durch die ungeschützte Nutzung von USB-Sticks kann sowohl Malware ins Unternehmen eingeschleppt werden als auch Daten aus dem Unternehmen unkontrolliert abfließen.

Verlust von Firmenlaptops

Bei Verlust einen Firmenlaptops besteht immer die Gefahr, dass Firmendaten, persönliche Daten, VPN-Zugangsinformationen, Passwörter oder ähnliches in nicht-autorisierte Hände gelangen.

Ungeschütztes Firmennetzwerk

Mitarbeiter bringen eigene Geräte mit und schließen diese an das Firmennetzwerk an. Je nach Konfiguration des Netzwerkes kann dies ein massives IT-Sicherheitsproblem darstellen.

Feuer am Standort

Ein Brandfall an einem Firmenstandort kann ein massives Verfügbarkeitsproblem von Daten hervorrufen.

5 Wie unterscheiden sich Datensicherheit und Datenschutz?

Während es bei der Datensicherheit in erster Linie um den allgemeinen technischen Schutz von Daten geht, zielt der Datenschutz auf den Schutz einer ganz bestimmten Art von Daten, nämlich der personenbezogenen Daten.

Die Datensicherheit hat das Ziel alle Unternehmensdaten zu schützen, ohne Einschränkungen hinsichtlich der Art der Daten.

Personenbezogene Daten müssen nicht nur technisch geschützt und somit sicher aufbewahrt werden, sondern auch die Erhebung, Verarbeitung und Weitergabe muss eingeschränkt werden.

Der Unterschied zwischen Datensicherheit und Datenschutz wird insbesondere dann deutlich, wenn sie unvereinbar sind. Cloud-Dienste sind häufig aus Sich des Datenschutzes fragwürdig, da die Nutzung durch externe Anbieter nicht mehr nachvollziehbar und kontrollierbar ist.

Hingegen kann sich die Nutzung von cloudbasierten Diensten positiv auf die Datensicherheit auswirken. Mit ihren Skalenvorteilen ist es Cloud-Anbietern oft möglich IT-Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, die für KMUs so nicht umsetzbar sind. Ebenfalls sind häufig umfangreiche Datensicherungsmaßnahmen (Backups) Bestandteil der Angebote.

6 Welche Maßnahmen erhöhen die Datensicherheit?

Auch wenn es kein „goldenes Paket“ gibt, das einen garantierten Schutz vor Bedrohungen bietet, so lassen sich doch eine Reihe von Maßnahmen ableiten, die vor den gefährlichsten Cyberangriffen einen sehr guten Schutz bieten.

Ein solches Maßnahmenpaket umfasst technische und organisatorische Maßnahmen. Das Center of Internet Security (CIS) veröffentlicht und aktualisiert dazu eine Liste kritische Sicherheitsmaßnahmen, die fast alle in der Praxis vorkommenden Angriffe abwehren können. Diese Liste umfasst drei Ausbaustufen. Nachfolgend führe ich die grundlegenden Maßnahmen daraus auf, die von jedem Unternehmen umgesetzt werden sollten – auch aus Gründen des Datenschutzes.

Meine Empfehlung ist, dass Sie die bereits umgesetzten Maßnahmen kritisch mit der nachfolgenden Liste abgleichen. Sind Maßnahmen daraus noch gar nicht etabliert, sollte dies frühestmöglich angegangen werden.

Grundlegendes

  1. Security Awareness: Führen Sie ein Schulungskonzept ein, um Mitarbeiter im Umgang mit sensiblen Daten und IT-Systemen zu schulen. Die Schulungen sollten bei der Einstellung und mindestens einmal jährlich erfolgen. Der Umgang mit Social-Engineering-Angriffen, sicheren Authentifzierungsverfahren und sensiblen Daten sollten dabei mitberücksichtigt werden.
  2. Behandlung von Sicherheitsvorfällen: Legen Sie mindestens eine Person fest, die sich um die Behandlung von Sicherheitsvorfällen kümmert. Falls Sie mit einem externen Anbieter zusammenarbeiten, legen Sie eine interne Person fest, die für die Abstimmung verantwortlich ist. Ebenfalls sollte klar geregelt sein, wie potentielle Sicherheitsvorfälle gemeldet werden können.
  3. Service-Provider: Erstellen Sie eine Liste der von Ihnen genutzten Service-Provider und Cloud-Dienste mit wichtigen Ansprechpartnern und welche Art von Daten übertragen werden dürfen.
  4. Regelungen zur Heimarbeit: Führen Sie Rahmenbedingungen zur Heimarbeit ein (Sicherheitsrichtlinien, Firmenlaptop, VPN, 2FA, usw.)
  5. Sichere Arbeitsbereiche mit Zugangskontrolle: Umsetzung von gesicherten Arbeitsbereichen für die eigenen Mitarbeiter mit Zugangskontrolle

Management von IT-Systemen

  1. Liste von IT-Systemen: Erstellen Sie eine Liste von allen freigegebenen IT-Systemen wie Benutzer-Clients, Servern, Netzwerkgeräten, IoT-Geräten usw.
  2. Entfernen von nicht freigegebenen Geräten aus dem Netzwerk: Prüfen Sie regelmäßig, ob nicht freigegebenen Geräte an Ihr Netzwerk angeschlossen sind und entfernen Sie diese.
  3. Einsatz von Verschlüsselung: Verschlüsseln Sie alle Benutzer-Clients, insbesondere alle Laptops und mobilen Datenträger. Ebenso sollten Webseiten nur über HTTPS verfügbar sein.
  4. Host-basierte Firewall: Nutzen Sie eine Host-basierte Firewall mit einer Default-Deny-All-Regel – falls umsetzbar auch im internen Netzwerk.
  5. Anti-Malware: Installieren Sie eine Anti-Malware-Lösung auf allen Netzwerkgeräten. Konfigurieren Sie automatische Updates für diese Software.

Datenverwaltung

  1. Daten-Inventar: Erstellen Sie eine Liste von sensiblen Daten.
  2. Management des Zugriffs auf sensible Daten: Stellen Sie sicher, dass der Zugriff auf sensible Daten nur nach Freigabe und nach dem Need-to-Know-Prinzip erfolgt.
  3. Sicheres Löschen von Daten: Stellen Sie sicher, dass es einen effektiven Prozess zum Löschen von nicht mehr benötigten Daten gibt.
  4. Backups: Eine regelmäßige automatische Datensicherung in eine gesicherte, isolierte Umgebung stellt sicher, dass der Schaden im Fall eines potentiellen Datenverlustes begrenzt ist. Regelmäßigen Tests zur Wiederherstellung sind ebenfalls dringend angeraten.

Anwendungen & Software

  1. Software-Inventar: Erstellen Sie eine Liste von zugelassener Software innerhalb des Unternehmens.
  2. Verfügbarkeit von Sicherheitspatches: Stellen Sie sicher, dass alle zugelassene Software (inklusive Betriebssysteme, Browser und E-Mail-Clients) durch den Anbieter mit Patches und Sicherheitsupdates versorgt wird.
  3. Sichere Konfiguration: Alle IT-Systeme sollten in einer standardisierten Form gleich sicher konfiguriert werden.
  4. Schwachstellenmanagement: Ein Prozess zum Erkennen, Priorisieren und zeitnahem Schließen aller Schwachstellen sollte etabliert sein.
  5. Automatisiertes Patchen: Falls möglich sollten Betriebssysteme und andere Software automatisiert gepatcht werden.

Management des Netzwerks

  1. Logging: Legen Sie fest ob Event-Logs auf den Systemen selbst oder zentral mit einem Log-Management-System gesammelt werden sollen. Sorgen Sie dafür, dass alle relevanten Events geloggt werden.
  2. DNS-Filterung: Setzen Sie eine DNS-Filterlösung ein die den Zugriff auf bekannt bösartige Domains blockiert.

Benutzerverwaltung und Zugriff durch Benutzer

  1. Benutzeraccount-Inventar: Eine Übersicht aller Benutzer sollte gepflegt werden. Falls ein Mitarbeiter ausscheidet,
  2. Automatischer Logout: Nach ein paar Minuten Inaktivität sollten Sie alle Benutzersessions sperren. Bei Windows sollte sich den Bildschirmschoner nach 3-5 Minuten aktivieren.
  3. Zwei-Faktor-Authentisierung: Für administrative Tätigkeiten und externen Zugriff auf das Netzwerk und alle über das Internet erreichbaren Anwendungen muss eine Zwei-Faktor-Authentisierung aktiviert sein. Biometrische Systeme wie Windows Hello sind auch eine Option, wenn sie mit SSO sicher eingesetzt werden.
  4. Passwortlänge: Die Passwortlänge sollte 14 Zeichen oder mehr betragen. Bei 2FA genügen 8 Zeichen für eine PIN.
  5. Trennung administrativer Konten: Administrative Konten und Benutzerkonten müssen getrennt sein. Das führt dazu, dass System-Administratoren oft zwei oder mehrere Konten haben: Ein Benutzerkonto und einer oder mehrere administrative Konten.

7 Datensicherheit vs Informationssicherheit vs Cybersecurity

Um ehrlich zu sein, einige der Begriffe sind in der Praxis austauschbar. Somit fällt eine exakte Abgrenzung und eine klare Definition der Begriffe schwer, da sie in Abhängigkeit von Kontext und Autor unterschiedlich interpretiert werden. Dennoch soll die folgende Abgrenzung eine Orientierung bieten:

BegriffBeschreibung
DatensicherheitDie Datensicherheit soll die drei Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch technische und organisatorische Maßnahmen sicherstellen. Der Begriff Daten umfasst häufig auch analoge Daten, seltener, aber weitergehende Konzepte wie ‘das gesprochene Wort’. Der Begriff Daten wird häufig im regulatorischen Kontext verwendet, beispielsweise im BDSG.
DatenschutzUnter Datenschutz versteht man den maßgeblich durch Gesetze wie das BDSG und die DSGVO vorgeschriebenen Schutz und Kontrolle von personenbezogenen Daten.
InformationssicherheitDie Informationssicherheit soll die drei Schutzziele durch technische und organisatorische Maßnahmen für Informationen sicherstellen. Die Informationssicherheit befasst sich immer mit allen Informationen, unabhängig vom Informationsträger. Der Begriff Informationen wird üblicherweise in Sicherheitsstandards wie ISO 27001 oder dem IT-Grundschutz verwendet.
IT-SicherheitDie IT-Sicherheit möchte die drei Schutzziele für den Kontext der Informationstechnologie umsetzen.
CybersicherheitDie Cybersicherheit möchte die IT-Sicherheit gegenüber Angriffen aus dem Internet aufrechterhalten. Insbesondere im Umfeld von Behörden und im anglo-amerikanischen Sprachraum werden IT-Sicherheit und Cybersicherheit aber gleichgesetzt.
Informationssicherheit vs. Datensicherheit vs. IT-Sicherheit vs. Cybersicherheit

Häufig gestellte Fragen: Datensicherheit

Datensicherheit umfasst alle technischen und organisatorischen Maßnahmen, die Daten jeder Art vor Verlust, Manipulation und unbefugtem Zugriff schützen. Sie betrifft digitale wie analoge Daten – unabhängig davon, ob diese personenbezogen sind oder nicht – und verfolgt die drei Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.

Datensicherheit schützt alle Unternehmensdaten technisch und organisatorisch, während sich der Datenschutz ausschließlich auf personenbezogene Daten konzentriert. Der Datenschutz regelt zusätzlich die Erhebung, Verarbeitung und Weitergabe dieser Daten und ist gesetzlich unter anderem durch DSGVO und BDSG vorgeschrieben.

Die drei zentralen Schutzziele der Datensicherheit sind Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Vertraulichkeit bedeutet, dass nur autorisierte Personen Daten einsehen können; Integrität schützt Daten vor unerlaubter Veränderung; Verfügbarkeit stellt sicher, dass Daten bei Bedarf zugänglich sind.

Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen sind das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Hinzu kommen das IT-Sicherheitsgesetz 2.0, das KonTraG sowie Standards wie ISO 27001 und TISAX, die Unternehmen zu einem angemessenen Risikomanagement verpflichten.

Zu den wirksamsten Maßnahmen zählen Security-Awareness-Schulungen, die Verschlüsselung aller Endgeräte, regelmäßige Backups, ein Patch- und Schwachstellenmanagement, die Zwei-Faktor-Authentisierung sowie die Trennung administrativer Konten. Sie orientieren sich an den CIS Critical Security Controls und wehren die meisten praxisrelevanten Angriffe ab.

Datensicherheit schützt Daten (auch analoge) durch technische und organisatorische Maßnahmen, die Informationssicherheit schützt alle Informationen unabhängig vom Informationsträger, und die Cybersecurity konzentriert sich auf den Schutz vor Angriffen aus dem Internet. In der Praxis überschneiden sich die Begriffe und werden häufig synonym verwendet.

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